Ich begleite Menschen im „Dazwischen“
Wenn etwas in Bewegung gerät und Orientierung fehlt.
Mich interessiert, was Menschen innerlich bewegt – besonders dann, wenn Vertrautes nicht mehr trägt und Neues noch nicht greifbar ist. Dabei hat mich immer wieder beschäftigt, wie ähnlich sich persönliche und berufliche Veränderungen oft sind – und wie viel sich auch in Organisationen zunächst leise zeigt.
In solchen Phasen entsteht oft der Wunsch, erst genauer hinzuschauen und zu verstehen.
Das „Dazwischen“ ist für mich kein Mangelzustand, sondern ein Raum, in dem Orientierung wachsen kann, Entscheidungen reifen dürfen und dann auch getroffen werden können.
entdecken & entwickeln ist aus meiner eigenen Erfahrung entstanden. Aus der Überzeugung, dass Menschen sich entfalten, wenn sie ernst genommen werden und Raum bekommen.
Vielleicht interessiert mich das „Dazwischen“ deshalb so sehr, weil ich selbst erlebt habe, wie schwer solche Phasen manchmal greifbar sind. Und wie oft wir versuchen weiter zu funktionieren, obwohl innerlich längst etwas in Bewegung geraten ist. Wie verunsichernd es sein kann, plötzlich unruhig oder unzufrieden zu werden, obwohl das eigene Leben im Außen eigentlich funktioniert.
Und wie viel Angst entstehen kann, wenn wir spüren, dass sich etwas in uns verändern möchte — ohne zu wissen, was genau fehlt oder wohin der eigene Weg führen soll.
Vielleicht brauchen genau solche Phasen deshalb mehr Raum.
Nicht für schnelle Antworten. Sondern dafür, wieder wahrzunehmen, was sich eigentlich zeigen möchte.
Aus dieser Erfahrung heraus ist später auch „popUp yourself!“ entstanden. Für mich beschreibt es diesen besonderen Moment, in dem etwas Neues zum ersten Mal sichtbar und greifbar wird. Nicht als fertige Antwort, sondern eher als ein erstes inneres Wissen darüber, was sich zeigen möchte.
Genau dafür möchte ich Räume schaffen: für Entwicklung, die nicht erzwungen wird, sondern entstehen darf. Ich arbeite mit Menschen nicht nach einem festen Schema, sondern mit Aufmerksamkeit für das, was sich gerade zeigt.
Was Menschen mitbringen, gibt die Richtung vor.
verstehen – verändern –
gestalten
Drei Perspektiven auf Entwicklungsprozesse
Manche Situationen verlangen danach, innezuhalten und genauer hinzuschauen. Nicht, um sofort etwas zu verändern, sondern um zunächst zu verstehen, was eigentlich gerade passiert.
Gerade in Übergängen – persönlich, beruflich oder in Veränderungen innerhalb von Organisationen – entsteht oft der Wunsch nach Orientierung. Nicht als schnelle Antwort, sondern als innere Klärung. Gerade dann hilft es oft, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen – je nachdem, was im jeweiligen Moment gebraucht wird.
Manchmal geht es zunächst darum zu verstehen: Rollen, Dynamiken und Zusammenhänge wahrzunehmen und das eigene Erleben oder Handeln bewusster einzuordnen. Dieses Verstehen schafft Ordnung. Und oft auch Entlastung.
Aus Klärung kann Bewegung entstehen. Wenn Orientierung wächst und Handlungsspielräume erkennbar werden, zeigen sich nächste Schritte – nicht aus Druck heraus, sondern aus innerer Stimmigkeit.
Veränderung ist für mich kein Ziel, das erreicht werden muss, sondern häufig eine Folge von Klarheit.
Manchmal richtet sich der Blick weiter nach vorn. Dann geht es um Entwicklung: Erfahrungen einzuordnen, Ausrichtung zu finden und zu erkunden, wie etwas künftig gelebt werden soll. Gestalten bedeutet für mich dabei nicht planen, sondern reifen lassen. Entwicklung braucht Zeit – und einen Rahmen, in dem Neues entstehen darf.
Verstehen, Verändern und Gestalten sind keine festen Schritte. Sie gehen ineinander über – genau wie Veränderung selbst.
Meine Arbeit folgt deshalb keinem festen Schema, sondern orientiert sich an dem, was sich gerade zeigt und verstanden werden will.
Arbeiten mit inneren Bildern – ImageWork
Manches lässt sich nicht sofort in Worte fassen.
Bevor wir etwas denken oder erklären, zeigt es sich oft zuerst anders: als Bild, als innere Szene oder als Stimmung. Diese Bilder werden nicht gemacht. Sie sind oft einfach da.
In meiner Arbeit nutze ich innere Bilder, um Zugang zu dem zu finden, was unter der Oberfläche wirksam ist. Nicht als Technik, sondern als Möglichkeit wahrzunehmen, was sich gerade zeigt. Innere Bilder geben oft schneller Hinweise darauf, wo jemand innerlich steht, als lange Beschreibungen es könnten.
Viele dieser Bilder entstehen aus Erfahrungen, Begegnungen und Situationen, die Spuren hinterlassen haben. Häufig begleiten sie uns über lange Zeit – oft unbemerkt. Und sie beeinflussen, wie wir uns selbst, andere Menschen und unsere Möglichkeiten wahrnehmen.
Mich interessieren besonders Bilder, die sich zeigen, ohne dass wir sie bewusst suchen. Bilder, die sichtbar machen, wofür es im Alltag oft keine direkten Worte gibt.
Wenn solche Bilder auftauchen, geht es nicht darum, sie zu deuten oder richtig zu interpretieren. Es geht darum, sie ernst zu nehmen. Sie geben Hinweise darauf, was innerlich stimmig ist, wo Spannung liegt oder wo etwas noch Aufmerksamkeit braucht.
Auf diese Weise kann Klarheit entstehen: nicht als Erklärung, sondern als Erfahrung.
ImageWork verstehe ich deshalb nicht als Methode zur schnellen Veränderung, sondern als einen Zugang zu etwas, das bereits gewusst wird – aber vielleicht noch keinen Ausdruck gefunden hat.
Oder wie es einmal einer meiner Kunden in Worte gefasst hat:
„Es ist, als würde ich entdecken, was ich schon längst weiß – mir selbst aber noch nicht gesagt habe.“
Werdegang
- Studium der Betriebswirtschaft – FH Köln
- IT Project Manager
- Geschäftsführende Gesellschafterin (IT-Systemhaus mit dem Schwerpunkt Personal Change & Transformation)
- Change & Transformation Manager im Konzernumfeld
- Systemischer Coach
- Agile Coach
Kompetenzfelder
- Klärung & Entscheidungsfindung
- Selbstführung & innere Ausrichtung
- Kommunikation & Dialog
- Systemisches Denken
- Begleitung von Übergängen
- Führung & Verantwortung
- Konfliktklärung
- Change-Management
- Strategieentwicklung
- Führung und Motivation
- Konfliktmanagement
- Organisationsentwicklung
Weiterbildungen
2009 – Grundlagen systemischer Beratung – Institut für systemische Lösungen Köln
2009 – Systemische Strukturaufstellungen SySt© – Europäische Ausbildungsakademie Wien
2010 – Hypnotherapeutin nach Milton Erickson – Milton Erickson Institut Köln (MAIK)
2010 – Systemische Coaching und Organisationsberaterin – Ineko, Institut der Universität Köln
2011 – Process Communication Model – Taibi Kahler
2019 – Agile Coach – Launchlabs Berlin
2019 – Master Class & Diploma in ImageWork
2024 – ZRM Züricher Ressource Modell