Ich begleite Menschen im „Dazwischen“
Wenn Vertrautes nicht mehr trägt und Orientierung verloren geht
Manchmal verändert sich etwas, bevor wir genau benennen können, was eigentlich passiert.
Vertrautes trägt nicht mehr wie früher.
Entscheidungen fühlen sich schwer an.
Und Orientierung, die lange selbstverständlich war, geht verloren.
Nach außen läuft vieles weiter.
Innerlich entsteht jedoch das Gefühl, dass etwas nicht mehr ganz passt.
Solche Phasen erlebe ich immer wieder – bei Menschen in persönlichen und beruflichen Übergängen ebenso wie in Organisationen, die sich verändern.
Oft entsteht dann der Wunsch, zunächst genauer hinzuschauen und zu verstehen, bevor Entscheidungen getroffen werden.
Das „Dazwischen“ ist für mich kein Mangelzustand, sondern ein Raum, in dem Orientierung wachsen kann, Entscheidungen reifen dürfen und dann auch getroffen werden können.
Warum mich das Dazwischen beschäftigt
Vielleicht liegt hier auch der Ursprung meiner Arbeit.
Ich habe selbst erlebt, wie schwer solche Phasen manchmal greifbar sind. Wie oft wir versuchen weiter zu funktionieren, obwohl innerlich längst etwas in Bewegung geraten ist. Und wie viel Unsicherheit entstehen kann, wenn wir spüren, dass sich etwas verändern möchte – ohne zu wissen, was genau fehlt oder wohin der eigene Weg führen soll.
Über viele Jahre habe ich Veränderungen in Organisationen erlebt und begleitet. Dabei hat mich zunehmend weniger die Veränderung selbst beschäftigt als die Menschen, die sie erleben.
Aus diesen Erfahrungen ist meine heutige Arbeit entstanden.
Die Überzeugung, dass Menschen sich entfalten, wenn sie ernst genommen werden und Raum bekommen. Und die Erfahrung, dass Klarheit oft nicht durch schnelle Antworten entsteht, sondern dadurch, dass wir wahrnehmen, was sich zeigen möchte.
popUp yourself! beschreibt für mich genau diesen Moment:
Wenn etwas Neues zum ersten Mal sichtbar und greifbar wird.
Nicht als fertige Antwort, sondern als ein erstes inneres Wissen darüber, welcher nächste Schritt stimmig sein könnte.
verstehen – verändern – gestalten
Wie Entwicklung entstehen kann
Manche Situationen verlangen danach, zunächst innezuhalten und genauer hinzuschauen.
Gerade in persönlichen, beruflichen oder organisatorischen Übergängen entsteht häufig der Wunsch nach Orientierung. Nicht als schnelle Antwort, sondern als ein tieferes Verständnis dafür, was gerade geschieht.
Manchmal geht es zunächst darum, Zusammenhänge sichtbar zu machen, Rollen zu klären und das eigene Erleben besser einzuordnen.
Aus diesem Verstehen können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.
Veränderung ist für mich dabei selten das eigentliche Ziel. Häufig ist sie die Folge von Klarheit.
Und manchmal richtet sich der Blick weiter nach vorn: auf Entwicklung, neue Perspektiven und die Frage, wie etwas künftig gestaltet werden möchte.
Verstehen, Verändern und Gestalten sind keine festen Schritte. Sie gehen ineinander über – genau wie Veränderung selbst.
Arbeiten mit inneren Bildern
Manches lässt sich nicht sofort in Worte fassen.
Oft nehmen wir Veränderungen zunächst als Gefühl, innere Bilder oder Stimmungen wahr.
In meiner Arbeit nutze ich innere Bilder als Zugang zu dem, was unter der Oberfläche bereits wirksam ist. Sie machen sichtbar, wofür es oft noch keine klaren Worte gibt. Dabei geht es nicht darum, Bilder zu deuten oder richtig zu interpretieren. Es geht darum, wahrzunehmen, was sie zeigen.
So kann Klarheit entstehen – nicht nur als Gedanke, sondern als Erfahrung.
Oder wie es einmal einer meiner Kunden in Worte gefasst hat:
„Es ist, als würde ich entdecken, was ich schon längst weiß – mir selbst aber noch nicht gesagt habe.“
Erfahrung
Seit mehr als 35 Jahren bewege ich mich an der Schnittstelle von Mensch, Organisation und Veränderung.
Mein Weg führte mich von der Betriebswirtschaft über IT-Projektmanagement und Unternehmertum bis in die Begleitung von Veränderungs- und Entwicklungsprozessen in Organisationen.
Ich kenne die Perspektive von Fachkräften, Führungskräften, Unternehmerinnen und Organisationen.
Heute verbinde ich diese Erfahrungen mit meiner Arbeit als Coach, Supervisorin und Begleiterin von Menschen und Teams in Übergangs- und Veränderungsprozessen.
Schwerpunkte
- Klärung & Entscheidungsfindung
- Selbstführung & innere Ausrichtung
- Kommunikation & Dialog
- Systemisches Denken
- Begleitung von Übergängen
- Führung & Verantwortung
- Konfliktklärung
- Change-Management
- Strategieentwicklung
- Führung und Motivation
- Konfliktmanagement
- Organisationsentwicklung
Weiterbildungen
2009 – Grundlagen systemischer Beratung – Institut für systemische Lösungen Köln
2009 – Systemische Strukturaufstellungen SySt© – Europäische Ausbildungsakademie Wien
2010 – Hypnotherapeutin nach Milton Erickson – Milton Erickson Institut Köln (MAIK)
2010 – Systemische Coaching und Organisationsberaterin – Ineko, Institut der Universität Köln
2011 – Process Communication Model – Taibi Kahler
2019 – Agile Coach – Launchlabs Berlin
2019 – Master Class & Diploma in ImageWork
2024 – ZRM Züricher Ressource Modell