Ich begleite Menschen im „Dazwischen“
Wenn Orientierung fehlt und Entscheidungen reifen müssen.
Mich interessiert, was Menschen innerlich bewegt – besonders dann, wenn Vertrautes nicht mehr trägt und Neues noch nicht greifbar ist.
Ich begleite Menschen im beruflichen Kontext ebenso wie in persönlichen Fragestellungen, oft dort, wo beides zusammenkommt. In solchen Phasen entsteht Entwicklung nicht durch schnelle Antworten, sondern durch genaues Hinschauen, Zuhören und Klären.
Das „Dazwischen“ ist für mich kein Mangelzustand, sondern ein Raum, in dem Orientierung wachsen kann und Entscheidungen reifen dürfen.
entdecken & entwickeln ist aus meiner eigenen Erfahrung entstanden. Aus der Überzeugung, dass Menschen sich entfalten, wenn sie ernst genommen werden und Raum bekommen.
Meine Arbeit ist geprägt durch langjährige Erfahrung in Organisationen, Teams und in der Einzelbegleitung. Ich verbinde strukturiertes Denken mit empathischer Präsenz und bleibe auch dann zugewandt, wenn es komplex wird.
Ich arbeite ohne feste Konzepte. Was Sie mitbringen, gibt die Richtung vor. Meine Begleitung findet in Organisationen ebenso statt wie im Einzelsetting – stets mit Blick auf Rolle, Verantwortung und Kontext.
Hinweise zu meiner Haltung und Arbeitsweise finden Sie in den folgenden beiden Themenblöcken.
verstehen – verändern –
gestalten
Drei Perspektiven auf Entwicklungsprozesse
Manche Situationen verlangen danach, innezuhalten und genauer hinzuschauen. Nicht, um sofort etwas zu verändern, sondern um zu verstehen, was eigentlich da ist. Gerade in Übergängen – wenn das Vertraute nicht mehr trägt und sich das Neue noch nicht klar zeigt – entsteht oft der Wunsch nach Orientierung. Nicht als schnelle Antwort, sondern als innere Klärung.
In meiner Arbeit begegne ich Menschen und Teams häufig in solchen Phasen. Dann hilft es, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, je nachdem, was gerade gebraucht wird. Manchmal geht es zunächst darum, berufliche Situationen zu verstehen: Rollen, Dynamiken, Zusammenhänge wahrzunehmen und das eigene Handeln bewusster einzuordnen. Dieses Verstehen schafft Ordnung. Und oft auch Entlastung.
Aus Klärung kann Bewegung entstehen. Wenn Orientierung wächst und Handlungsspielräume erkennbar werden, zeigen sich nächste Schritte – nicht aus Druck heraus, sondern aus innerer Stimmigkeit. Veränderung ist in diesem Sinn kein Ziel, das erreicht werden muss, sondern eine Folge von Klarheit.
Manchmal richtet sich der Blick weiter nach vorn. Dann geht es um Entwicklung: darum, Erfahrungen zu integrieren, Ausrichtung zu finden und zu erkunden, wie etwas künftig gelebt werden soll. Gestalten bedeutet hier nicht planen, sondern reifen lassen. Entwicklung braucht Zeit und einen Rahmen, in dem Neues entstehen darf.
Diese Perspektiven lassen sich nicht scharf voneinander trennen. Sie gehen ineinander über, wechseln sich ab oder wirken gleichzeitig. Entscheidend ist weniger die Methode als die Frage, was im jeweiligen Moment stimmig ist. Meine Arbeit bewegt sich genau in diesen Übergängen. Sie folgt keinem festen Schema, sondern orientiert sich an dem, was sich zeigt und verstanden werden will.
Arbeiten mit inneren Bildern – ImageWork
Manches lässt sich nicht sofort in Worte fassen.
Bevor wir etwas denken oder erklären, zeigt es sich oft als Bild, als innere Szene, als Stimmung. Diese Bilder sind nicht gemacht. Sie sind da.
In meiner Arbeit nutze ich innere Bilder, um Zugang zu dem zu finden, was unter der Oberfläche wirksam ist. Nicht als Technik, sondern als Möglichkeit, wahrzunehmen, was sich zeigt. Innere Bilder geben oft schneller Auskunft darüber, wo jemand steht, als lange Beschreibungen es könnten.
Viele unserer inneren Bilder entstehen aus Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben. Sie sind geprägt von Begegnungen, von Situationen, die Bedeutung hatten, von Momenten, in denen etwas hängen geblieben ist. Diese Bilder begleiten uns – häufig unbemerkt – und beeinflussen, wie wir uns selbst, andere und unsere Möglichkeiten wahrnehmen.
In der Arbeit mit inneren Bildern unterscheide ich zwischen Bildern, die wir aktiv erzeugen, und solchen, die sich zeigen, ohne dass wir sie bewusst herbeiführen. Mich interessiert vor allem diese rezeptive Form: Bilder, die empfangen werden. Sie machen innere Zustände sichtbar, für die es im Alltag oft keinen direkten Zugang gibt.
Wenn solche Bilder auftauchen, geht es nicht darum, sie zu deuten oder zu interpretieren. Es geht darum, sie ernst zu nehmen. Sie geben Hinweise darauf, was innerlich stimmig ist, wo Spannung liegt oder wo etwas noch nicht abgeschlossen ist. Auf diese Weise kann Klarheit entstehen – nicht als Erklärung, sondern als Erfahrung.
ImageWork verstehe ich deshalb nicht als Methode zur schnellen Veränderung. Sondern als einen Zugang zu innerer Wahrheit. Oft zeigt sich darüber, was bereits gewusst wird, aber noch keinen Ausdruck gefunden hat. Oder, wie es einmal jemand formuliert hat:
„Es ist, als würde ich entdecken, was ich schon längst weiß – mir selbst aber noch nicht gesagt habe.“
Werdegang
- Studium der Betriebswirtschaft – FH Köln
- IT Project Manager
- Geschäftsführende Gesellschafterin (IT-Systemhaus mit dem Schwerpunkt Personal Change & Transformation)
- Change & Transformation Manager im Konzernumfeld
- Systemischer Coach
- Agile Coach
Kompetenzfelder
- Klärung & Entscheidungsfindung
- Selbstführung & innere Ausrichtung
- Kommunikation & Dialog
- Systemisches Denken
- Begleitung von Übergängen
- Führung & Verantwortung
- Konfliktklärung
- Change-Management
- Strategieentwicklung
- Führung und Motivation
- Konfliktmanagement
- Organisationsentwicklung
Weiterbildungen
2009 – Grundlagen systemischer Beratung – Institut für systemische Lösungen Köln
2009 – Systemische Strukturaufstellungen SySt© – Europäische Ausbildungsakademie Wien
2010 – Hypnotherapeutin nach Milton Erickson – Milton Erickson Institut Köln (MAIK)
2010 – Systemische Coaching und Organisationsberaterin – Ineko, Institut der Universität Köln
2011 – Process Communication Model – Taibi Kahler
2019 – Agile Coach – Launchlabs Berlin
2019 – Master Class & Diploma in ImageWork
2024 – ZRM Züricher Ressource Modell